| Wettkampftag im Emmental Schwere Bedingungen, gutes Training Mit Bereuter Stefan, Köchli Thomas, Läuppi Thomas, Luginbühl Jürg, Schaffner Roland und Fankhauser Jörg begaben sich am 18.04.2009 ein Sextett unserer Spitzenschützen auf eine Wettkampfreise ins Emmental. Unser erster Einsatz absolvierten wir bei sehr guten Bedingungen in Rubigen. Dabei glänzten Luginbühl Jürg und Bereuter Stefan mit 79 resp. 78 Punkten im Gruppenstich. Mit total 386 belegten wir Rang 4. Zudem schoss Bereuter Stefan im Auszahlungsstich mit 60 Punkten das Maximum. Mit der Gruppe erzielten wir den 4. Schlussrang. Nächster Auftritt hatten wir in Biglen. Veränderte Bedingungen, Wind- und Lichtwechsel sowie ein "Langdistanz"-Stand forterten und alles ab. Zudem ist das Programm mit einer 2er, einer 3er und einer 5er-Serie für wechselnde Bedingungen nicht optimal. Trotzdem erreichten wir mit 474 Punkten ein ansprechendes Resultat, insbesondere Luginbühl Jürg und Schaffner Roland glänzten mit 97 Punkten. In der Gruppe erzielten wir den 3. Schlussrang. Dritte Station war Rüderswil. Auch hier herrschten schwierige Wind- und Lichtbedingungen mit dem gleichen Programm wie in Biglen. Mit 480 Punkten hatten wir in der provisorischen Rangliste 8 Punkte Vorsprung auf den Zweiten und wir sind zuversichtlich, dass hier ein Gruppensieg herausspringen wird. Läuppi Thomas und Schaffner Roli erzielten je 97 Punkte. Auch hier reichte es zum 3. Rang in der Gruppenrangliste. Vor dem Mittag traten wir noch in Rüegsauschachen an. Mit etwas über 460 Punkten erreichten wir das schlechteste Resultat seit Jahren. Wie kam es dazu? Beim Betreten der Anlage hatte ich ein gutes Gefühl. Mit 10 Rasten Vorkorrektur (kein Wind) waren beide Probeschüsse 10er, die erste Kurzserie 10 10, die Dreierserie begann mit 10, 10 und da dachte ich... hier mach ich 100. Doch der Dritte Schuss, tadellose Arbeit hinter dem Gewehr, zeigte eine 8. Grübel grübel, 4 Rasten Korrektur und die 5er Serie. Dabei fing ich weitere 3 Neuner ein und der Wind, das himmlische Kind, hat ein Topresultat weggeblasen. Meinen Kollegen ging es nicht besser, die Resultate waren zum Teil noch empfindlich schlechter - dieser Anlass gilt es abzuhacken. Nach dem Schiessen waren einige Akteure leicht frustriert und wetterten über das Serien-Programm. Trotzdem bin ich sicher, dass der Ausflug für die Kameradschaft, aber auch für unsere Schiessfähigkeiten, ein Erfolg war. Schwierige Bedinungen bringen uns weiter und ich hoffe, dass sich die gewonnen Erkenntnisse einmal auszahlen werden. Leider konnten wir den letzten gebuchten Anlass in Boningen nicht absolvieren, da der Wind nun definitiv zu stark war. Wir alle freuen uns auf die nächste Tour mit hoffentlich weniger Wind und Lichtwechsel. Jörg Fankhauser, 1. Schützenmeister |